Gut zu wissen, dass ...
Grafisches
Falzarten
Inhalt kann auf verschiedene Arten im Druckbereich präsentiert werden. Neben der Papierwahl hat die Falzart
einen grossen Einfluss auf die Erscheinung, den Umgang mit den Informationen, der Botschaft, die man an den
Benutzer sendet und dem wahrgenommenen Erlebnis mit einem Printprodukt. So können beispielsweise Flyer als
Leporello, Fenster- oder Wickelfalz produziert werden.
dpi (dots per inch)
Englische Bezeichung für die Auflösung einer Grafik oder eines Fotos. Gemeint sind die Bildpunkte pro Masseinheit. Je mehr Bildpunkte pro Masseinheit, desto besser die Qualität einer Grafik oder eines Fotos. Grundsätzlich ist immer die Anlieferung von Grafiken/Fotos mit einer Grundauflösung von 300 dpi wünschenswert, da sie für mediale Anwendungen ebenso funktioniert, wie für den Druck.
Leporello
Ist der Name des (fiktiven) Dieners des Don Giovanni in Mozarts Oper «Der bestrafte Wüstling» oder «Don Giovanni».
Nach Leporello wurde die ZickZack-Faltung benannt, der vor allem bei längeren Heften und Flyern zum Einsatz kommt. Diese Falzart wird auch bei Druckern, die mit Endlospapier bestückt sind, eingesetzt.
Marketing
Push-/Pull-Strategien
Einfach formuliert bedeutet eine Push- (=drücken) Strategie, dass man einem Markt mit potenziellen Kunden eine
Botschaft oder ein Produkt auf- oder hineindrücken möchte. Dies sind meist aktive und aggressive Ansätze
während die Pull-Strategie eher darauf setzt, Kunden z. B. derart für das Produkt zu begeistern, dass ein
Nachfragesog entsteht. Das Unternehmen und sein Produkt ziehen (to pull) die Kunden an.
Impact (Wirkung)
Bezeichnet normalerweise die Wirkung einer Massnahme oder einem Mix aus Massnahmen. Die richtige Koordination verschiedener Massnahmen und ihr zeitliches Timing erhöht die Wirkung von Werbe- und Kommunikationsmassnahmen.
Marketing-Mix
Der Marketing-Mix steht für die Mischung und Verknüpfung der vier Grundelemente des Marketing:
Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik zu einer bestimmten Aufgabe oder auch in der strategischen Ausrichtung einer Unternehmung.
Der Marketing-Mix soll helfen, konkrete Zielstellungen und Aufgaben des Marketing für die Unternehmung zu erreichen.
Web
Social Media (Soziale Medien)
In den letzten Jahren sind Social Media neu entstanden und häufig heiss diskutiert worden. Nach einer
Boomphase in vielen verschiedenen Kanälen haben sich nun einige Plattformen etabliert und durch gesetzt. Dies
sind zum Beispiel Facebook (Wort, Bild, Video), YouTube (Video), Flickr (Bild), die die meisten User weltweit auf
sich einen. Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass man nicht konkreten Erfolg vorhersagen kann, wenn eine
Unternehmung sich an den Social Media aktiv beteiligt. Es ist sehr stark branchen- und themenabhängig. Fest
steht aber, das eine konzept- und ideenlose Teilnahme wenig erfolgsversprechend ist.
WordPress
Bei WordPress handelt es sich um ein relativ neues System, das 2010 aus einer ehemaligen Blog-Site entstanden ist. WordPress ist eine Template-basierte Programmierung, die CMS-fähig ist. Mittlwerweile nutzen auch grosse Konzerne wie Coca-Cola oder Ford dieses System für ihren Auftritt im Internet.
Template (Vorlage)
Im Internet können Websites aufgrund von vorrangig programmierten Vorlagen, Websites zusammengestellt werden. Die Vorlagen werden für die jeweilige Unternehmung angepasst (z. B. Farben). Meist können gewisse Einsparungen im Bereich Programmierung realisiert werden.
CMS (Content Management System)
Ermöglicht die selbstständige Verwaltung von Inhalten auf einer Website. Mittlerweile ohne oder mit nur sehr geringen Programmierkenntnissen möglich. Wird vor allem bei Branchen empfohlen, wo Inhalte (z. B. auf der Eingangseite) häufig wechseln (müssen).
So kann unabhängig vom Webmaster auf die Seite zugegriffen und Inhalte (Text und Bild) angepasst werden.
